Schreiben ist meine Leidenschaft

Schreiben ist ein Teil meines Lebens. Artikel, Kommentare, Miniaturen, Blogs und Bücher sind das Ergebnis eines inneren Bedürfnisses. An dieser Stelle gebe ich Ihnen einen Einblick in meine bisherigen (nicht akademischen) Publikationen und geplante oder laufende Projekte.

Meine Bücher | Artikel | Meine Blogprojekte


Deutschland #undogmatisch.Reflexionen aus den Jahren 2014–2020.

Deutschland hat ein Problem. Viel wurde in den letzten Jahren über Identität, Kultur, Migration und Anderssein debattiert,  gestritten, oftmals geschrien. Die dahinterliegenden großen Krisen unserer Zeit wie Armut, wachsende Ungleichheit oder populistische Bedrohungen der Demokratie blieben dabei oftmals unbeachtet. Und dann kam auch noch Corona. Die Pandemie wirkt als Brandbeschleuniger der Krisen, die schon vor dem Jahr 2020 akut waren und es noch sind. Dieses Buch ist deshalb auch eine Warnung.
Die Kultur- und Sozialwissenschaftler Jan Schaller und Sebastian Kunze beobachten und analysieren seit Jahren die sich verändernde politische Lage in Deutschland. Sie zeigen, dass die gegenwärtig diskutierten Fragen auf tiefer liegenden gesellschaftlichen Verwerfungen gründen und wie wir diese bearbeiten können. Das positive Gestalten unserer gemeinsamen Zukunft für eine solidarischere, gerechtere Gesellschaft bleibt dabei stets im Fokus.

ISBN: 978-3-96317-162-8 | Preis: 15€ | Fair online kaufen

Leseprobe inkl. Inhaltsverzeichnis (pdf)

Gustav Landauer: Zwischen Anarchismus und Tradition

Gustav Landauer (1870–1919) zählt zu den exponiertesten Vertretern des deutschsprachigen Anarchismus seiner Zeit und ist heute dennoch weitgehend unbekannt. Als politischer Denker, Philosoph, Intellektueller und Literaturkritiker war Landauer in unterschiedlichen Gruppen wie dem Arbeiteranarchismus oder dem Forte-Kreis aktiv und wurde breit rezipiert. Sein Werk entfaltete aber vor allem innerhalb der jüdischen Jugend eine große Wirkung: Gershom Scholem, Walter Benjamin, Manés Sperber, Paul Celan und viele andere lasen und priesen Landauers Schriften. Dieser Band skizziert Landauers Leben und Wirken, um einen Einblick in die verschiedenen Facetten dieses faszinierenden Intellektuellen zu eröffnen.

ISBN: 978-3-95565-385-9 | Preis: 8.95 | Fair online kaufen

Stimmen zum Buch



Beiträge, Rezensionen, Populäres

Alternative Wirtschaftsformen, Nachhaltigkeit und Jugendverbandsarbeit – (wie) passt das zusammen? In: Landesjugendwerk der AWO Bayern (Hrsg.): megaphon. Fachzeitschrift für die Jugendarbeit, 2021, S.20–21.

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland?. In: Undogmatisch.net, 01.10.2021. URL: Artikel auf undogmatisch.net

Gegenwartsbewältigung: Ein Rezensionsessay. In: Undogmatisch.net, 01.06.2021. URL: Artikel auf undogmatisch.net

Rezension zu Katja Günther: Selbstcoaching in der Wissenschaft. In: Papierlos Studieren, 16.03.2021. URL: Artikel auf Papierlos Studieren

Apples M1 MacBook – DER Laptop für die Uni? In: Papierlos Studieren, 13.01.2021. URL: Artikel auf Papierlos Studieren

Fortschritt, Frieden, Freiheit. Fundstücke auf Gustav Landauers Botschaft der Titanic. In: WestWindows (Universität Erfurt), 04.01.20121. URL: Projekt Webseite

Gustav Landauer: Judaisme et Socialisme. In: « L’anarchie, ou la vie humaine émancipée. » Itinéraire de Gustav Landauer (1870-1919) (Ausstellung), 29.05 – 15.07.2019, École normale supérieure de Lyon, Lyon (Frankreich). URL: Präsentation der Ausstellung

Gustav Landauer: Judentum und Sozialismus. In: „Die Anarchie ist das Leben der Menschen, die dem Joche entronnen sind.“ Gustav Landauer in Berlin 1889-1917 (Ausstellung), 28.03 –09.05.2019, Rathaus Kreuzberg, Berlin. URL: Präsentation der Ausstellung

OneNote in Studium und Lehre. In: Papierlos Studieren, 29.05.2019. URL: Artikel auf Papierlos Studieren

Rezension zu Dominik Peters: Sehnsucht Sinai? Eine israelische Kulturgeschichte der ägyptischen Halbinsel. In: H-Soz-Kult, 11.09.2019. URL: Rezension auf H-Soz-Kult

Rezension zu Dominik Peters: Sehnsucht Sinai? Eine israelische Kulturgeschichte der ägyptischen Halbinsel. In: ZRGG 71, 3 (2019).

Kunze, Sebastian: Hedwig Lachmann (1865–1918). Dichterin, Anarchistin, Pazifistin. In: Notz, Gisela (Hg.): Kalender 2019 – Wegbereiterinnen XVII. Neu-Ulm 2018.

Die neuen Pioniere: Siedler im Westjordanland als Erben des Arbeiterzionismus (Artikel). In: al-Sharq (dis:orient), 08.10.2017. URL: Artikel auf dis:orient

Rezension zu Tamar Amar-Dahl: Das zionistische Israel – Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts. In: al-Sharq (jetzt dis:orient), 24.03.2013.
URL: Rezension auf dis:orient

Mit Dominik Peters: 100 Jahre Kibbuzbewegung: Für tot erklärt und doch noch am Leben. In: al-Sharq (jetzt dis:orient), 08.11.2010. URL: Artikel auf dis:orient

zurück


Projekte

Blogprojekte

Von 2013–2019 schrieb ich für das Blog undogmatisch.net über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland. Mit dem im Laufe des Jahres 2021 erscheinenden Buches Deutschland #undogmatisch wird das Projekt endgültig abgeschlossen.

Seit 2021 gibt es ein Nachfolgeprojekt für undogmatisch.net. Ein politischer Blog, der die bestehende Medienlandschaft durch reflektierte Perspektiven ergänzen soll und sich in aktuelle Debatten einmischt, entstand als Ergebnis auf die Buchedition des letzten Blogs. Wir beide, als Autoren jenes Blogs, haben bei der Arbeit am Manuskript festgestellt, wir wollen uns wieder öffentlich politisch äußern. Mit Analysen, Kommentaren, Rezensionen und Miszellen nehmen wir am öffentlich Diskurs teil, der gleichnamige Podcast dienst als Diskussions- und Reflexionsinstanz. Hier geht es zum Blog. 

Im Mai 2022 entstand der Rezensionsblog SachbuchSalon auf Instagram. Hier werden Sachbücher zu unterschiedlichen Themen kritisch reflektiert und rezensiert.

Seit 2022 blogge ich außerdem über meine Wanderungen und Beobachtungen am Wegesrand auf: Deutschland am Wegesrand.

Weitere Projekte

Dissertation: Gustav Landauer als jüdischer Intellektueller

Mein Promotionsprojekt will Gustav Landauer (1870-1919) in der jüdischen Geistes- und Kulturgeschichte situieren. Dabei soll der intellektuelle Raum, in dem Landauer sich bewegte sowie rezipiert wurde und Wirkung entfaltete, rekonstruiert werden. Ziel der Arbeit ist es, sein Verständnis und das Verhältnis von Judentum und Sozialismus in ihrer Entwicklung in Landauer Denken nachzuvollziehen. Somit wird eine vorhandene, aber bisher kaum beachtete und nicht konzise beschriebene, Linie seines Lebens und Wirkens innerhalb der jüdischen Geistes- und Kulturgeschichte sichtbar gemacht. Die Arbeit hat die Form einer intellektuellen Biografie, blickt gleichzeitig aber auch auf die bisherigen Forschungstopoi.

Seit 01/2017 assoziiert im Graduiertenkolleg „Arbeiterbewegung und Judentum“ am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam.
Seit 12/2019 assoziiert am Selma Stern Zentrum für jüdische Studien Berlin-Brandenburg.

Briefwechsel: Gustav Landauer – Martin Buber

Offener Brief

Im Rahmen des Projektes wird der Briefwechsel von Gustav Landauer und Martin Buber ediert. In erster Linie geht es um das zur Verfügung stellen des Briefwechsel für eine breite interessierte Öffentlichkeit. Obwohl Landauers Briefe inzwischen wissenschaftlich ediert vorliegen kann kein genaues Bild dieser Freundschaft nur anhand dieser Briefe gezeichnet werden. Landauer und Buber waren für ihr jeweiliges Denken sehr bedeutsam. Neben der Aufarbeitung des Briefwechsel wird ebenfalls die vorhandene Forschungsliteratur zur Beziehung der beiden evaluiert und in einer Einführung nicht nur die Freundschaft sondern auch die komplexen Verwebungen von Denken und Werk dieser zwei herausragenden Denker des 20. Jahrhunderts dargestellt.